×

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir haben unsere mobile Webseite verbessert, so dass sie mittlerweile über alle Funktionen dieser App verfügt. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Weiterentwicklung dieser App einzustellen.

Um weiterhin immer die aktuellsten Neuigkeiten zu erhalten, besuchen Sie zukünftig einfach unsere Webseite. Zur mobilen Webseite

Welche Website-Variante möchten Sie nutzen?

Mobile Ansicht Vollansicht
Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.
Köln

Alte Feuerwache

  • Adresse:Melchiorstraße 3 50670 Köln
Meinung der Redaktion
Als die Alte Feuerwache tatsächlich noch eine war, wäre das wohl nicht passiert: Im Dezember brannte es in der Säulenhalle des Gebäudekomplexes - in der eben schon lange keine Feuerwehrleute mehr auf ihren Einsatz warten, sondern Köche und Kellner auf die Gäste. Seit dem 15. April ist das Lokal wieder geöffnet, und auf den ersten Blick sieht alles so aus wie früher. Aber die notwendige Renovierung hat dem saalgroßen Kneipenrestaurant richtig gut getan: Von der Decke hängen neue Lampen, die Wände sind weiß gestrichen und die Stahlträger leuchtend gelb - alles wirkt wie frisch geputzt und gründlich entstaubt, und die Biergarten-Terrasse im sehr großen, autofreien Innenhof ist mit seinen Büschen und Bäumen so einladend wie immer. Auch in der Küche werden weiterhin keine Bäume ausgerissen, aber die Gäste werden durchweg mit solide zubereiteten Gerichten zu sehr günstigen Preisen versorgt. Auf der Speisekarte steht alles, was im Sommer draußen gut zu Wein und Bier passt. Zum Beispiel jede Menge frische Blattsalate in großen Portionen, die mit Dosen-Mais, roten Bohnen, Oliven, Sprossen und eingelegten Peperoni aufgepeppt werden, dazu gibt's nach Wahl zum Beispiel knusprig frittierte Calamari-Ringe (7,60 Euro) oder eine leckere Spinat-Schafskäse-Quiche (6,20). Die Maultaschenstreifen kommen lediglich mit zwei Oliven, einer Peperoni und einem Tomatenviertel auf den Teller (6,60) und hätten gerne etwas sorgfältiger gebraten sein können, dafür war die heiße Frikadelle mit Fladenbrot (2,20) aber einwandfrei, ebenso wie das saftige Hühnchenschnitzel mit Couscous und Feta-Würfeln (8,40). Die Steaks vom Schweinerücken hatten etwas zu lange in der Pfanne gelegen und waren etwas trocken (9), die mit grünem Pfeffer gewürzte Rahmsauce und die knusprigen Rösti-Dreiecke machten das aber wieder einigermaßen wett. Wenn Sie einen kühlen Tag erwischen, wird Ihnen sicher von der dick pürierten orientalischen Linsensuppe (3,20) mit sehr viel Curry bestimmt schnell wieder warm, und wenn es Ihnen eh schon zu heiß ist, kühlen Sie mit der cremigen Ziegenfrischkäse-Joghurt-Creme mit frischen Erdbeeren (2,80) schnell wieder ab. Das Bier wird immer gut gekühlt gezapft, die offenen Weine (alle 0,2 l) wie der Pfälzer Riesling (3), der badische Weißburgunder (3,40) oder der südfranzösische Merlot (3,20) sind so angenehm süffig und trinkfreundlich kalkuliert, dass man hier problemlos länger sitzen kann. Auch wegen der sehr entspannten Stimmung des Lokals und der gesamten städtischen Freizeitstimmung zwischen den restaurierten Backsteingebäuden. Hier fühlen sich nicht nur Freaks der alternativen Szene jeden Alters wohl, sondern auch ältere Einheimische aus dem Agnesviertel, junge Familien mit Kindern und Menschen verschiedenster Nationen. So schön kann Multikulti sein.

Die UCV BIG BAND ist das Jazzorchester der Universidad Católica de Valparaiso, Chile. Das Ensemble wurde 2001 gegründet und gehört zu besten den seiner Art in Südamerika. Den Gründer und Bandleader Luis Cheul verbindet viel mit Köln, er studierte von 1994 - 2000 an der hiesigen Musikhochschule E-Bass. Zu den Stationen seiner Karriere gehören inzwischen nicht nur Konzerte mit Frank Gambale, Maria Martha Serra-Lima, Osvaldo Fatorusso, Jose Luis Arce, Kike Neira, Javier Parra u.v.a.; inzwischen ist Luis Cheul auch Leiter der Jazzabteilung der Musikhochschule PROJAZZ in Santiago de Chile.
Das aktuelle Konzertprogramm Victor y Violeta reviven en el Jazz ist eine Hommage an zwei der wichtigsten Musiker in der Geschichte Chiles: Victor Jara und Violeta Parra. In den Arrangements von Luis Cheul wird deutlich, wie facettenreich chilenische Musik interpretiert werden kann.
Anlass für dieses Projekt ist ein großes Jubiläum für Chile: Zum 200. Mal jährte sich im September 2010 die Unabhängigkeit von Spanien. Auf Einladung der Hochschule für Musik und Tanz Köln tritt das Ensemble im Rahmen seiner Europatournee am 3.8.2011 im Konzertsaal der Alten Feuerwache Köln auf. Das Konzert wird unterstützt vom Honorarkonsulat der Republik Chile, Köln.

Auch Interessant
© 2015 powered by openeventnetwork | popula GmbH - Veranstaltungen kostenlos eintragen